02.12.13

Wie Studierende von einem Auslandsaufenthalt profitieren


Wenn sich potenzielle Arbeitgeber die Unterlagen eines Bewerbers anschauen, achten sie in der Regel darauf, ob Auslandserfahrung vorhanden ist. Wenn ja, bewerten sie dies in der Regel positiv. Ein Auslandsaufenthalt ist aber nicht nur für die spätere Jobsuche von Vorteil, sondern hilft auch dabei, den eigenen Charakter zu formen. Man lernt fremde Kulturen kennen und vertieft seine Fremdsprachkenntnisse.

Auslandssemester heutzutage obligatorisch

Seit der Einführung des Bachelor- und Mastersystems in Deutschland gehört ein Auslandssemester in vielen Studienfächern inzwischen zum Pflichtprogramm. Oft wird ein Fach auch explizit als internationaler Studiengang mit Auslandspraktikum ausgeschrieben. So bietet sich beispielsweise ein internationaler Management-Studiengang an der EBC-Hochschule an. In vielen Branchen, vor allem in der Wirtschaft, werden Absolventen mit dieser Art Abschluss bevorzugt gesucht, denn sie haben anderen Mitbewerbern einige Kompetenzen voraus. Häufig beherrschen sie eine Fremdsprache sehr gut und verfügen über Kenntnisse der jeweiligen fremden Kulturen und Wirtschaftssysteme. Auch Toleranz und Weltoffenheit kennzeichnet diese Bewerber.

Einmalige Erfahrungen

Wer im Ausland studiert, hat die Chance, eine Fülle an einmaligen Erfahrungen zu sammeln, die einem bei einem kurzen Urlaubsaufenthalt verwehrt bleiben. Studierende können Kontakte mit Menschen aus aller Welt knüpfen und das Land intensiv kennenlernen. Oft bleibt neben dem Studium ausreichend Zeit, um gemeinsam mit den Kommilitonen zu feiern und die Stadt bzw. die neue Kultur zu erkunden. Viele, die im Ausland gewesen sind, schätzen ihren Charakter nach dem Aufenthalt als deutlich gefestigter ein, weil sie, besonders in der schwierigen Anfangszeit, gelernt haben, in einem unbekannten Umfeld zurechtzukommen.

Prägende Zeit

Ein Auslandsaufenthalt bleibt den meisten noch lange in Erinnerung. Weitere Informationen können Interessierte beim Akademischen Auslandsdienst oder bei anderen Beratungsstellen an den Hochschulen einholen. Auch über Finanzierungsmöglichkeiten kann man sich erkundigen. So gibt es etwa für Studierende, deren Eigenkapital nicht ausreicht, die Möglichkeit, ein Stipendium in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus gibt es spezielle Kredite, die Studenten aufnehmen können und erst nach dem Studium abbezahlt müssen.