23.12.13

Vokabeln lernen: Mit oder ohne Sprachschule ein Muss


Für das Erlernen einer Fremdsprache ist es unabdingbar, einerseits zu wissen, wie einzelne Wörter in der anderen Sprache lauten und andererseits, in welcher Reihenfolge und Wendung diese Wörter aneinandergereiht werden. Um eine Fremdsprache aktiv gebrauchen zu können, muss auch die richtige Aussprache erlernt werden. Diese drei Teilbereiche können innerhalb des Spracherwerbs entweder miteinander kombiniert oder getrennt behandelt werden. Trotz allem bleibt das meist unliebsame Vokabeltraining dabei erhalten und ist notwendig, um der Sprache Farbe und Klang zu verleihen und vor allem, sich über Sachverhalte, Situationen oder Handlungen austauschen zu können.

Der Grundwortschatz der deutschen Sprache wird mit etwa eintausend bis eintausendfünfhundert Wörtern angegeben. Dieser sogenannte aktive Wortschatz ist ausreichend, um sich im Alltag verständlich und treffend auszudrücken und miteinander auf verschiedenen Ebenen zu kommunizieren. Der passive Wortschatz hingegen umfasst etwa sechstausend bis zehntausend Wörter. Dies sind jene Wörter, die bekannt sind und auch verstanden, aber wenig gebraucht werden.
In der englischen Sprache umfasst der Grundwortschatz circa siebenhundertfünfzig Wörter.

Etwa fünfhundert Sprachen gelten weltweit als sehr gut erforscht, nach Schätzungen gibt es insgesamt über fünftausend Sprachen auf der Erde. In jeder Sprache ist jedoch eine Vielzahl an Wörtern notwendig, um sich zu verständigen, sodass ein Vokabeltraining für den Grundwortschatz beim Erwerb einer Fremdsprache einfach erforderlich ist.

Viele Wege führen nach Rom …

So, wie man auf verschiedenen Wegen nach Rom gelangt, gibt es auch diverse Möglichkeiten, Vokabeln effektiv zu erlernen. Dazu ist es notwendig, den eigenen Lerntyp zu entschlüsseln und den Wissenserwerb darauf auszurichten, damit das Vokabeltraining abwechslungsreich und sinnvoll durchgeführt wird.

Der auditive Lerntyp (Lernen durch Hören) benötigt die Möglichkeit, Vokabeln unter Mithilfe von Tonträgern, aber auch durch Musik, Vorträge und Gespräche zu erlernen. Zur Speicherung des Erlernten eignen sich auch Filme, die in der Originalsprache angesehen werden können.

Der visuelle Lerntyp (lernen durch Sehen) lernt mithilfe von Büchern, Lernpostern, Videos und Lernkarteien am besten. So kann das Hirn des Lernenden Wörter mit Bildern verknüpfen und Gelerntes somit besser speichern.

Der kommunikative Lerntyp (Lernen durch Gespräche) muss kommunizieren, um sein Wissen zu festigen. So stellen Lerngruppen, Diskussionen sowie Dialoge für diesen Lerntyp vor allem bei der Speicherung von Vokabeln eine sinnvolle Ergänzung dar.

Der motorische Lerntyp (Lernen durch Bewegung) benötigt zur Speicherung von Wissen ständige Bewegung und kann sich auch durch entsprechende Mimik und Gestik neue Wörter und Sachverhalte gut merken. Am besten geeignet sind dann rhythmische Bewegungen und Rollenspiele.

… und manche auch in eine Sprachschule

Jeder Mensch lernt jedoch mit allen Sinnen, sodass die Übergänge der einzelnen Lerntypen fließend sind und niemand mit nur einer Methode lernen kann. 

Eine seriöse Sprachschule, wie die Sprachschule Aktiv München bietet die Möglichkeit, aufgrund einer abwechslungsreichen Gestaltung des Unterrichts den bevorzugten Lernmethoden einzelner Schüler weitgehend zu entsprechen. Die Wahl einer solchen ist also immer eine gute Möglichkeit sprachen zu Erlernen.

Am Vokabeln lernen kommt trotzdem niemand vorbei

Trotzdem ist es unerlässlich, selbst ein hohes Maß an Motivation, Fleiß und Ehrgeiz hinsichtlich eines notwendigen Vokabeltrainings zu entwickeln. Mindestens 1000 Vokabeln müssen einfach gelernt werden.  Nur dann kann man sich schlussendlich in einer anderen, fremden Sprache ausreichend verständigen!