27.09.13

Fremdsprachen an der Universität lernen


Die Welt wächst immer mehr zusammen und so sollten wir alle auf einen richtigen Nenner kommen. Das Reisen in ein anderes Land wird immer einfacher und geht immer schneller von statten. Kein Wunder, dass sich heutzutage viele dafür entscheiden eine Reise zu unternehmen. Vor allem junge Leute werden flügge und wollen in die große weite Welt um ihre Geschichten zu erleben. Damit sie sich dort aber mit den Einwohnern verständigen können, ist es von Vorteil die Sprache entweder fließend sprechen zu können oder zumindest die Grundlegenden Sachen in Grammatik und Wortschatz zu besitzen.

Lernstätten für Fremdsprachen

Heutzutage kann sowohl jung als auch alt überall eine Fremdsprache erlernen oder Wörter nachschlagen. Dieses reicht von Portalen wie z. B. dem Online-Wörterbuch Woxikon.de bis hin zu Einrichtungen und Institutionen wie Abendschulen oder eben die Universitäten. Denn in ganz Deutschland wird den Studierenden ein großes Angebot an Fremdsprachenunterricht an ihren jeweiligen Universitäten angeboten. Aber nicht nur die theoretische Vermittlung der Sprache, sondern auch das praktizieren der neu gelernten Sprachen. Denn mit dem Erasmus-Programm oder Exkursionen wird Studenten die Möglichkeit geboten für ein oder mehrere Semester ins Ausland zu gehen und ihren Studiengang dort auf einer anderen Sprache weiter zu führen. Dort belegte Seminare und Kursscheine können, wenn dies rechtzeitig mit der Universität in Deutschland abgesprochen ist, auch angerechnet werden. Dies ist besonders von Vorteil, wenn man eine Sprache wie Spanisch, Englisch oder Französisch studiert.

Das ERASMUS-Studium

Europa wächst immer mehr zusammen und so soll auch die nächste Generation durch Länderoffenheit und Sprachkenntnisse näher zusammenrücken. Das ERASMUS-Programm ist ein Bestandteil des „Lifelong Learning Programme“ der EU. Dieses Programm für lebenslanges Lernen bietet nicht nur Studierenden sondern auch Lehrern, Ausbildern und anderen Akteuren der allgemeinen und beruflichen Bildung die Möglichkeit an Projekten im Ausland teilzunehmen.

Somit wird das ERASMUS-Studium jährlich mit starken finanziellen Mitteln gestützt und fördert somit die europäische Mobilität von Studenten.

Das Prinzip ist schnell erklärt, denn zwischen Universitäten in ganz Europa wurden sog. “Bilaterale Agreements“ abgeschlossen welche die Anzahl der Austauschstudierenden und die Aufenthaltsdauer festlegen. Dies kann sich von Universität zu Universität unterscheiden. Größtenteils ist in diesen Verträgen vereinbart, dass der Austauschstudent, in den meisten Fällen, für ein Semester an die Partneruniversität geht. Um sich den Unterhalt und die Mobilität zu finanzieren, bekommt der Student weitere Unterstützungen wie z. B. ein monatliches Stipendium (Mobilitätszuschuss). Sowohl die Bewerbung als auch die Auswahl des Studenten werden, genauso wie die Auszahlung des Stipendiums, von der Universität gewährleistet in der der jeweilige Studierende immatrikuliert ist. Das gesamte Programm kann für Studienaufenthalte nur einmalig und 3 bis maximal 12 Monate in Anspruch genommen werden.

Die Vorraussetzungen für eine Bewerbung bzw. Annahme bei dem ERASMUS-Programm sind neben sprachlichen Vorraussetzungen auch ein Studium an einer deutschen Hochschule, welches zu einem anerkannten Hochschulabschluss wie Bachelor oder Master führen muss. Weiterhin ein Abschluss von mindestens einem Studienjahr und die maximale Förderdauer von 12 Monaten darf nicht überschritten werden.


Sehr viele Studenten nehmen diese einmalige Möglichkeit in Anspruch und können somit noch in ihrem späteren Leben von den gemachten Erfahrungen und vor allem Kenntnissen in Sprache und Kultur durch diesen Austausch profitieren.